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Aktuelles

Hier erhalten Sie alle relevanten und aktuellen Informationen rund um die Lehrergewinnungskampagne des Freistaats Thüringen. Alle aktuellen Informationen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport finden Sie hier.

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, Februar 2022

Du möchtest dein Wissen an junge Menschen weitergeben? Du bist gern ein Vorbild? Du willst die Zukunft mitgestalten? Dann komm in die erste Reihe und studiere Lehramt in Thüringen! Fünf Unis an vier Standorten bieten deine Lieblingsfächer und die passende Schulart. Ob zum Beispiel Berufsschullehramt in Ilmenau, Regelschullehramt in Jena, Lehramt für Musik in Weimar oder Förderschullehramt in Erfurt – auf dich warten ein spannendes Studium mit hohem Praxisanteil und beste Einstiegschancen in den Beruf.

Welche Fächer die besten Aussichten haben und was das Lehramt in Thüringen so attraktiv macht, erfährst du am 26. Februar 2022 auf der Berufsmesse in Meiningen. Wir freuen uns auf deinen Besuch.

Weitere Infos

Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 10. Februar 2022

Minister Helmut Holter bedankt sich bei den Thüringer Pädagoginnen und Pädagogen für die Unterstützung und das großes Engagement.

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres in Thüringen am 11. Februar 2022 hat Bildungsminister Helmut Holter Zwischenbilanz gezogen und den Schulen im Land, den Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Schülerinnen und Schülern schöne Ferien gewünscht. In einem Schreiben Minister Holters an die Schulen des Landes heißt es:

„Ich bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr großes Engagement, Ihre Geduld und Zuversicht, die Sie bisher im Schulbetrieb unter den Bedingungen der pandemischen Lage, insbesondere im Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen, den Schülerinnen und Schülern und den Eltern bewiesen haben. Ich bin überzeugt, dass wir das hoffentlich entscheidende Stück des Weges aus der Pandemie heraus gemeinsam gut meistern werden.“

Ergänzend erklärt Minister Holter: „Ich danke nicht nur den Schulen, sondern auch den Familien in Thüringen für Solidarität, Besonnenheit und konstruktive Mitwirkung. Trotz einer nach wie vor grassierenden Pandemie, trotz Delta und Omikron, haben wir es bisher gemeinsam geschafft, an den Schulen Schutz und Bildung gleichermaßen zu ermöglichen. Die Belastung war und ist für alle nach wie vor hoch. Das Virus lässt noch nicht locker. Nun sind Winterferien, die allen eine Verschnaufpause ermöglichen. Ich wünsche Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Schülerinnen und Schülern erholsame Tage. Mein Ausblick bei aller nach wie vor gebotenen Vorsicht ist, dass auch nach den Ferien noch eine Phase hoher Belastung bevorsteht. Aber wenn es das Infektionsgeschehen danach erlaubt, können wir möglicherweise schon im Verlauf des März ein Stück mehr Normalität in die Schulen einkehren lassen. Wir bereiten uns darauf vor, aber es ist noch zu früh, konkrete Daten zu nennen.“

Die Thüringer Schulen und Kindergärten werden nach den Winterferien zunächst mit den gleichen Schutzmaßnahmen wie bisher fortfahren.

Die Regelungssystematik wird jedoch vereinfacht, um diese Maßnahmen abzubilden: Zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres wird die neue Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe und Schulen (ThürSARS-CoV-2-KiJuSVO) in Kraft treten und alle konkreten Maßnahmen für die genannten Bereiche enthalten. Sie löst die bisherige ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO ab. Eine Allgemeinverfügung des TMBJS, die bisher die konkreten Maßnahmen jeweils ausgestaltet hatte, wird es damit nicht mehr geben. „So vereinfachen wir bei der rechtlichen Ausgestaltung der Infektionsschutzmaßnahmen und schaffen mehr Verständlichkeit“, so Minister Holter.

Das Testsystem an Thüringer Schulen wird in den Tagen nach den Ferien auf einen neuen Test für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren umgestellt. Es kommt ein neuer Nasalschnelltest zum Einsatz. Die Auslieferung der Testkits an die Schulen hat begonnen.





Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 3. November 2021

Berufsschulnetz in Thüringen für neue Planungsperiode 2022 bis 2026 gut aufgestellt

Ministerium hat Bescheide an Schulträger verschickt

Das Bildungsministerium hat in den vergangenen Tagen die Bescheide zur Berufsschulnetzplanung 2022–2026 an die 22 Schulträger in Thüringen verschickt. Sie enthalten die wesentlichen Festlegungen über den zukünftigen Zuschnitt der Berufsschulstandorte im Land und gehen auf teilweise veränderte Rahmenbedingungen bei Schülerzahlen in bestimmten Ausbildungsgängen ein. Vorangegangen waren langwierige und zum Teil unabgeschlossene Planungsprozesse in den Kommunen und anschließende Verhandlungen über einzelne Ausbildungsgänge in den Bildungsregionen, bei denen Bildungsminister Holter vermittelt hat.

Bildungsminister Helmut Holter erklärt dazu: „Mit den Bescheiden stellen wir als Land nun rechtliche Klarheit für die kommenden Jahre her. Damit wissen demnächst alle angehenden Berufsschülerinnen und Berufsschüler, wo im kommenden Schuljahr welche Fachklassen gebildet werden. Die Bescheide fußen auf den vielen in den Regionen erreichten Kompromissen. Wir konnten gemeinsam viele unterschiedliche Interessen ausgleichen und dabei insbesondere die starke Berufsschullandschaft in Stadt und ländlichem Raum erhalten. Es hat lange gedauert, weil sich viele Kommunen zunächst schwergetan hatten, untereinander gemeinsame regionale Lösungen zu verabreden. Umso wichtiger ist für mich, dass wir in den von mir geführten Vermittlungsgesprächen die wichtigsten gemeinsamen Ziele erreicht haben: Alle Berufsschulstandorte bleiben erhalten. Auch der ländliche Raum wird weiter eine starke Berufsschullandschaft haben, die zum Teil sogar weiter gestärkt werden kann.“

Minister Holter weiter: „Berufsschulnetzplanung ist aufgrund schwankender Schülerzahlen und der vielen verschiedenen zu berücksichtigenden Faktoren ein Kraftakt auf vielen Seiten. Ich danke allen Landrätinnen und Landräten sowie Oberbürgermeistern für die konstruktiven Diskussionen und die vielen guten Lösungen für die kommenden Jahre. Wir haben gemeinsam gezeigt, dass Land und kommunale Familie wichtige Strukturentscheidungen gemeinsam voranbringen können.“

Für die Erstellung des regionalen Berufsschulnetzplanes sind die Landkreise und kreisfreien Städte als Schulträger verantwortlich und stimmen sich dabei in den Bildungsregionen mit Nachbarkreisen und den beteiligten Kammern und zuständigen Stellen ab. Grundlage der Planungen bilden die Regelungen unter anderem zu Mindestschülerzahlen je Klasse. Viele Kreise hatten im Jahr 2021 verspätete vorläufige Planungen oder sogar lediglich Stellungnahmen beim Bildungsministerium eingereicht. Ein intensiver Vermittlungsprozess folgte, bei dem Minister Holter in allen Bildungsregionen intensive Gespräche geführt hat. Auf Grundlage der nun übermittelten Bescheide des Bildungsministeriums müssen die Kommunen nun zügig ihre Beschlüsse zum jeweiligen Schulnetzplan des Kreises aktualisieren.

„Ich habe immer gesagt, dass der vom Land gesetzte Rahmen, insbesondere die Mindestschülerzahl, kein Dogma ist, dass es also Ausnahmen geben kann. Sie müssen aber Ausnahmen bleiben. Alle Kommunen müssen sich auch für die Zukunft im Klaren sein, dass Berufsschulnetzplanung immer auch auf das Leben reagieren muss: Berufswünsche ändern sich, und die demografische Situation muss ebenfalls beachtet werden. Zukunftsfähige Strukturen erwachsen aus einem klaren Blick, der nicht nur den eigenen Kirchturm sieht. Mit der nun gefundenen Struktur haben wir Planungssicherheit für die kommenden Jahre.“

Die an den einzelnen Berufsschulstandorten vorgesehenen Bildungsgänge werden in den kommenden Wochen zusammengefasst auf der Homepage des Bildungsministeriums veröffentlicht. Alle Berufsschulstandorte bleiben erhalten.

Ausgewählte Veränderungen bei einzelnen Fachklassen (diese Übersicht ist exemplarisch und nicht vollständig):

  • Bildungsregion Ost: Die Landkreise Greiz und Altenburger Land führen für angehende Kaufleute für Büromanagement ein Wechselmodell ein, um den Ausbildungsgang in der Region zu halten. Azubis dieser Fachrichtung werden jahresweise alternierend an den beiden Berufsschulstandorten beschult. Das Bildungsministerium hatte ursprünglich vorgeschlagen, den Ausbildungsgang aufgrund zu geringer Schülerzahlen nach Gera zu verlegen. Der nun gefundene Kompromiss ist tragfähig. Der Ausbildungsjahrgang 2022 wird in Greiz-Zeulenroda beschult.
  • Am Berufsschulstandort Erfurt wird eine Landesfachklasse für Rechtsanwaltsfachangestellte eingerichtet. Die Fachklassen in Mühlhausen und Gera werden wegen zu geringer Schülerzahlen nicht fortgeführt.
  • Erstmalig am Standort Sömmerda werden Industriekaufleute und Industriemechaniker des Einzugsbereichs Weimar, Weimarer Land, Erfurt und Sömmerda ausgebildet. Für diese Berufe entfällt die Beschulung am Standort Erfurt.
  • Die umwelttechnischen Berufe werden künftig vom ersten Ausbildungsjahr an in Landesfachklassen am Standort Weimar ausgebildet. Aufgrund dauerhaft zu niedriger Schülerzahlen werden diese Berufe nicht mehr im ersten Ausbildungsjahr in Altenburg beschult.
  • Im Kammerbezirk der Handwerkskammer Erfurt werden künftig Fleischerinnen und Fleischer am Standort Mühlhausen, Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (Schwerpunkt Fleischerei) am Standort Erfurt ausgebildet.

Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 21.Oktober 2021

Miteinander voneinander lernen: Herzlich Willkommen in Thüringen für 24 Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten in diesem Schuljahr

Die Zahl der Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten an Thüringer Schulen hat sich in diesem Schuljahr wieder erhöht.

Bedingt durch die Coronapandemie hatten im Schuljahr 2020/21 lediglich 13 Studierende nach Thüringen kommen können; im laufenden Schuljahr unterstützen nun wieder 24 die Schulen im Fremdsprachenunterricht. In diesen Tagen hat das Thüringer Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (TMBJS) in Erfurt seine Jahrestagung für Fremdsprachenassistenzkräfte ausgerichtet und die Studentinnen und Studenten aus Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich, den USA und Russland herzlich in Thüringen willkommen geheißen.

Bildungsminister Helmut Holter würdigt die wichtige Arbeit der Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten in Thüringen: „Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten sind eine unschätzbare Bereicherung für die Schulen. Sie bringen Europa und die Welt zu den Schülerinnen und Schülern und helfen ihnen dabei, Sprachen und Kulturen verschiedener Länder zu lernen und authentisch zu erfahren. Durch das interkulturelle miteinander und voneinander Lernen eröffnen sie unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle neue Bildungshorizonte. Gleichzeitig werden die Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten zu Kulturbotschafterinnen und -botschaftern Deutschlands und Thüringens, da sie nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer ein positives Deutschlandbild vermitteln können. Herzlich willkommen in Thüringen!“

Die Jahrestagung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und sich über erste Erfahrungen in Thüringen und ihren Schulen auszutauschen. Die Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten machten sich dabei unter anderem mit den organisatorischen Grundlagen der Durchführung des Programms in Thüringen vertraut und entwickelten gemeinsam kreative Ideen für Unterrichtsprojekte.

Die Studierenden werden im Schuljahr 2021/22 thüringenweit an verschiedenen Schularten tätig sein. Sie unterstützen als Muttersprachlerinnen und Muttersprachler im Fremdsprachenunterricht, im bilingualen Sachfachunterricht oder bei außerunterrichtlichen Aktivitäten, z. B. in Arbeitsgemeinschaften.

Das Fremdsprachenassistenzkräfteprogramm gibt es seit mittlerweile 117 Jahren. Es ist damit das traditionsreichste internationale Austauschprogramm im schulischen Bereich. Federführend bei der Organisation des Fremdsprachenassistenzkräfteprogramms ist der in Bonn ansässige Pädagogische Austauschdienst (PAD) im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Bis heute wurden über das Programm ca. 100 000 Studierende weltweit vermittelt.

Alle allgemein bildenden und berufsbildenden Thüringer Schulen können sich jeweils bis zum 1. April eines Jahres auf dem Dienstweg über das Staatliche Schulamt Mittelthüringen um die Zuteilung einer Fremdsprachenassistenzkraft bewerben.

Ein Kurzfilm im Youtubekanal des Bildungsministeriums gibt kleine Einblicke in die diesjährige Jahrestagung : Video

Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 18. Oktober 2021

Lehrergewinnungskampagne präsentiert sich am Thüringer Gemeinschaftsstand der Frankfurter Buchmesse und auf den digitalen Jobmessen academix und comeback.

Die Lehrergewinnungskampagne "Erste Reihe" des Freistaats Thüringen wird sich in diese Monat auf drei Messen präsentieren.

Die Lehrergewinnungskampagne „Erste Reihe“ des Freistaats Thüringen wird sich in diesem Monat auf drei Messen präsentieren und für den Lehrer:innenberuf in Thüringen werben: Der Frankfurter Buchmesse, der Firmenkontaktmesse academix Thüringen und der comeback – Thüringer Jobmesse für Pendler & Rückkehrer.

Bildungsminister Helmut Holter betont: „Der direkte Kontakt mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern und am Seiteneinstieg Interessierten ist eine wichtige Säule unserer Lehrergewinnungskampagne. Gerade auch für Studierende kurz vor dem Vorbereitungsdienst bietet die Präsentation auf den Messen einen umfassenden Einblick in das Bildungsland Thüringen. Es lohnt sich, nach Thüringen zu kommen. Unsere Schulen bieten Lehrkräften viel Entfaltungsspielraum, die Dichte kultureller Einrichtungen ist sehr hoch und vom Altenburger Land bis zum Wartburgkreis, vom Eichsfeld bis nach Sonneberg ist es einfach ein wunderschöner Freistaat. Mit der Besoldungsangleichung auf A13/E13 für Grundschullehrkräfte haben wir zuletzt einen wichtigen Etappenschritt bei der Steigerung der Attraktivität des Lehrer:innenberufs gemacht und die erforderliche Gleichberechtigung für die Lehrämter aller Schularten im Freistaat Thüringen und im Ländervergleich geschaffen.“

Unter dem Motto „Re:connect – Welcome back to Frankfurt“ kommen 1.500 Aussteller:innen aus über 70 Ländern, rund 200 Autor:innen und täglich bis zu 25.000 Besucher:innen zur Frankfurter Buchmesse zusammen. Einen großen Teil der Fachbesucher stellen dabei Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Studierende sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, die sich u. a. über das Lernen der Zukunft, Bildungsthemen und -technologien informieren. Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr auch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf der Messe vertreten sein. Im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne „Erste Reihe“ präsentiert sich das Ministerium am Thüringer Gemeinschaftsstand in Halle 3.1 (E64 + E65). Für fachliche Beratungsmöglichkeiten werden auch Mitarbeitende der Staatlichen Schulämter am Messestand sein.

Realisiert und organisiert wird der Gemeinschaftsstand vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft unter Beteiligung der Landesentwicklungsgesellschaft. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hat für die Durchführung der Frankfurter Buchmesse eine Sondergenehmigung erteilt: 25.000 Besucher:innen dürfen an jedem Messetag auf das Gelände. Der Zugang zum Messegelände ist nur mit personalisierten Tickets und nach der 3G-Regelung möglich. Der Einlass wird erst nach Überprüfung der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen gewährt.

Die Lehrergewinnungskampagne „Erste Reihe“ wird außerdem bei der Firmenkontaktmesse academix Thüringen am 28. Oktober 2021 und der comeback – Thüringer Jobmesse für Pendler & Rückkehrer am 30. Oktober 2021 vertreten sein. Beide Messen finden erstmals digital statt. Für fachliche Beratungen und Informationen zum Einstieg in den Thüringer Schuldienst, stehen Mitarbeiter:innen des Ministeriums im Live-Chat zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Messen finden Sie hier:

Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 30. Juli 2021

Mehr Geld für Grundschullehrkräfte.

Minister Holter: „Besoldungserhöhung ist wichtige Anerkennung für die Berufsgruppe.“

Grundschullehrkräfte in Thüringen erhalten ab dem 1. August 2021 mehr Geld. Die Anhebung der Besoldung auf A13 bzw. E13 ist praktisch vollzogen. Hierfür stellt der Freistaat jährlich mindestens 22,1 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

Bildungsminister Helmut Holter: „Wir haben Wort gehalten und ein zentrales Anliegen der rot-rot-grünen Regierungskoalition zum Abschluss gebracht. Bildung ist mehr wert und Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer verdienen diese wichtige Anerkennung ihrer Leistungen. Mit der Besoldungsangleichung haben wir einen wichtigen, weiteren Etappensieg bei der Steigerung der Attraktivität des Lehrer*innenberufs erreicht und schaffen die erforderliche Gleichberechtigung für die Lehrämter aller Schularten im Freistaat Thüringen und im Ländervergleich.“

Insgesamt profitieren rund 4.500 Thüringer Grundschullehrkräfte von der Überleitung in die Besoldungsgruppe A 13 bzw. Eingruppierung in die Entgeltgruppe E 13. Für mehr als 3.000 Beamtinnen und Beamte sowie 1.000 Tarifbeschäftigte wurde die Einweisung in die neue Besoldungsstufe bereits umgesetzt. Mit der Ende Dezember 2020 vom Thüringer Landtag verabschiedeten Änderung des Thüringer Besoldungsgesetzes wurden die nötigen Voraussetzungen für eine Umsetzung der im Landeshaushalt für 2021 vorgesehenen Überleitungen von Beamten und Beamtinnen bzw. Höhergruppierungen von Tarifbeschäftigten der Grundschullehrkräfte von A 12 nach Eingangsamt A 13/E13 geschaffen. Ab 1. August 2021 sind damit in Thüringen Lehrkräfte mit dem Lehramt für Grundschulen, Regelschulen, Gymnasien, Förderschulen und Berufsschulen gleichberechtigt eingestuft.

Minister Helmut Holter weiter: „Die Umsetzung der Höhergruppierungen der Grundschullehrkräfte war für alle Beteiligten ein Kraftakt. Mein großer Dank gilt daher den Mitarbeitenden aus den Schulämtern und dem Thüringer Landesamt für Finanzen, die die Umsetzung der Besoldungsangleichung in mehreren tausend Fällen umgesetzt haben. Dass die allermeisten Lehrkräfte ihre Zahlungen damit fristgerecht erhalten können, ist das Ergebnis dieser effizienten Zusammenarbeit.“

Medieninformation

Thüringer Ministerium Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 28. Juli 2021

Mit vier neuen Gesichtern wirbt die Lehrergewinnungskampagne ab 30. Juli 2021 wieder landesweit auf Großflächenplakaten für den Lehrerberuf in Thüringen.

Die Motive zeigen Lehrkräfte verschiedener Schularten, die abseits der großen Städte im Freistaat unterrichten und ihre Begeisterung für den Beruf zum Ausdruck bringen: einen Mathematiklehrer aus Guthmannshausen, eine Sportlehrerin aus Teichwolframsdorf, einen Musiklehrer aus Hermsdorf und einen Informatiklehrer aus Pößneck. Präsentiert werden die Motive an 114 Thüringer Standorten in Altenburg, Apolda, Arnstadt, Bad Langensalza, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Hermsdorf, Ilmenau, Jena, Leinefelde-Worbis, Meiningen, Mühlhausen, Pößneck und Sömmerda.

Lehrkräftegewinnung beginnt bereits in der Berufsorientierung. Mit den neuen Motiven sollen neben qualifizierten Seiteneinsteigenden insbesondere junge Menschen für ein Lehramtsstudium begeistert werden. Interessierte können sich zum Teil noch bis Mitte September 2021 für die zulassungsfreien Lehramtsstudiengänge an den Thüringer Hochschulen bewerben.

Bildungsminister Helmut Holter: „Lehrerin oder Lehrer sein, das ist mehr als nur ein Job. Das haben unsere Lehrkräfte in den vergangenen Monaten mit unschätzbarem Einsatz unter Beweis gestellt. Aber auch unsere Schülerinnen und Schüler von morgen brauchen Lehrkräfte, die ihren Beruf als Berufung verstehen und mit Engagement und Herzblut in der ersten Reihe stehen. Wir werden deshalb auch weiterhin alles daransetzen, um qualifizierte Lehrkräfte für den Thüringer Schuldienst, insbesondere auch für den ländlichen Raum, zu gewinnen. Die anstehende Plakatwelle ist an dieser Stelle bloß eine von mehr als 100 Einzelmaßnahmen, die in diesem Jahr umgesetzt werden. Wir haben gute Erfahrungen mit den Plakatierungen gemacht. Sie erhöhen kurzfristig die Aufmerksamkeit stark, so dass am Schuldienst Interessierte die bestehenden Kanäle nutzen, um sich über ihre Einstellungsmöglichkeiten zu informieren. Das ist gerade jetzt in der Haupteinstellungsphase besonders wichtig.“

Zum 1. August 2021 konnten rund 150 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter für den Thüringer Schuldienst gewonnen werden. Die Zahl der Einstellungen in den Vorbereitungsdienst liegt damit in diesem Jahr bei bislang 400. Noch bis 30. September 2021 sind Bewerbungen für den Einstellungstermin am 1. Februar 2022 möglich. Dazu Bildungsminister Helmut Holter: „Auf die Anwärterinnen und Anwärter warten spannende und intensive Ausbildungsjahre. Ich wünsche ihnen, dass sie in den Kollegien gut aufgenommen werden und im Alltag als Lehrkraft die notwendige Unterstützung und Rückendeckung erhalten, um sich in alle Aufgaben und Anforderungen des Berufs einzufinden. Mögen Ihnen die kreativen Ideen und die Begeisterung für die Anwendung neuer Methoden und Ansätze im Unterricht nie ausgehen, um Ihre Schülerinnen und Schüler zu erreichen.“

Hintergrund:

Um dem gestiegenen Einstellungsbedarf Rechnung zu tragen, startete der Freistaat Thüringen im Jahr 2019 eine Lehrergewinnungskampagne. Diese fußt auf einem ganzheitlichen Ansatz, der neben der Erhöhung der Einstellungszahlen, aus der Anpassung der Rahmenbedingungen – Wiedereinführung der Verbeamtung, Besoldungserhöhung für Regel- und Grundschullehrkräfte, Öffnung des Seiteneinstiegs für allgemeinbildende Schulen, Wiedereinsatz von Hortnerinnen und Hortnern mit DDR-Lehrbefähigung an Grundschulen etc. – und der Professionalisierung des Personalmarketings für Lehrkräfte besteht. Die Kampagnenmaßnahmen reichen von Anzeigenschaltungen zur Berufsorientierung in Fachzeitschriften und Berufswahlmagazinen sowie Informationsveranstaltungen mit Thüringer Lehrkräften, über Schulportraits zur Bewerbung schwer zu besetzender Stellen bis hin zu gezielten Social-Media-Formaten.

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Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 4. Mai 2021

„Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ 2020: Lehrer*innen-Team vom Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium aus Vacha/Thüringen in der Kategorie „Unterricht innovativ“ mit dem Sonderpreis der ZEIT ausgezeichnet

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Auszug aus der Medieninformation des Deutschen Lehrerpreises:

„Berlin/Hanau, 4. Mai 2021 – Im Rahmen der digitalen Preisverleihung zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wurden heute Tanita Heindl und Teresa Fruntke vom Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium in Vacha mit dem Sonderpreis der Wochenzeitung Die ZEIT in der Kategorie „Unterricht innovativ“ geehrt. Träger des Wettbewerbs sind die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband.

Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen: „Ich gratuliere den Lehrerinnen des Johann-Gottfried-Seume Gymnasiums herzlich. Diese Auszeichnung zeigt, dass sie Ihren Beruf als Berufung verstehen und neue Mittel und Wege suchen, Unterrichtsinhalte lebensnah, verständlich und nachhaltig an Ihre Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Das kostet Zeit und Kraft und zeugt von Erfindergeist. Gerade in Tagen wie diesen können wir das nicht hoch genug bewerten. Ich danke Ihnen für Ihr außerordentliches Engagement und sage: Weiter so. Als motivierte Lehrkräfte sind Sie Vorbild und tragen ganz wesentlich zum Demokratielernen der Schülerinnen und Schüler bei. Das erfolgreiche Lernen demokratischer Partizipation und die eigenständige Reflexion der Geschichte sind wesentliche, tragende Pfeiler unserer Gesellschaft. Noch einmal: Mein außerordentlicher Dank und meine Anerkennung zum Preis in der Kategorie ‚Unterricht innovativ‘.“

Tanita Heindl und Teresa Fruntke vom Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium in Vacha erhielten den Sonderpreis der Wochenzeitung Die ZEIT in der Kategorie „Unterricht innovativ“ für ihr Projekt „Erzähl doch mal…!“. „Die Idee, das Mauerfall-Jubiläumsjahr 2019/2020 zum Anlass zu nehmen, deutsch-deutsche Geschichte erlebbar zu machen und ein ganzheitliches Konzept von den Geschehnissen zu vermitteln, hat uns von ihrem Ansatz her und der Umsetzung voll überzeugt“, sagt Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung „Die ZEIT“. Das schuljahresübergreifende Projekt zielt darauf ab, das „Lernen von Geschichte“ neben dem regulären Fachunterricht durch fächerübergreifende Projekte, Zeitzeugen-Gespräche, Gedenkstätten-Besuche, Produkte der Geschichtskultur etc. anschaulich zu vertiefen, um so auch eine Wertschätzung der heutigen Demokratie zu vermitteln. Die Jury bewertete Anlass und Organisationsablauf sowie die Kooperationsmöglichkeiten des Projektes als vorbildlich. Zudem sei der Verlauf auf alle Schulen übertragbar.“

Ein zusätzlicher Hinweis wurde veröffentlicht unter:

www.bildung.thueringen.de

Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 01.04.2021

Berufsbildende Schulen stärken: Infoveranstaltung zum Berufsschullehramt in Thüringen

Am Mittwoch, 7. April 2021 laden das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie das Staatliche Studienseminar für Lehrerausbildung Erfurt im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne zur ersten digitalen Infoveranstaltung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Referentinnen und Referenten aus dem Ministerium, der Lehrerbildung und der Praxis informieren zwischen 16.00-17.30 Uhr zu den wichtigsten Themen rund um den Vorbereitungsdienst, einen Seiteneinstieg, die Nachqualifizierung und Anerkennung von Abschlüssen und stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Dazu Bildungsminister Helmut Holter: „Aufgrund reformierter Berufsgesetze ist davon auszugehen, dass die Bedarfe in den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit und Pflege in den kommenden Jahren stark steigen werden. Hier werden gut ausgebildete Pflege- und Gesundheitspädagoginnen und Pädagogen zur Verstärkung der bestehenden Lehrerteams gesucht. Auch Ausbildungen in Berufen mit zukunftsfähigen Technologien erfreuen sich steigender Beliebtheit. Deshalb werden auch in den beruflichen Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik sowie Kraftfahrzeugtechnik Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer gesucht. Ich bin froh, dass wir im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne nun eine erste digitale Infoveranstaltung anbieten können, bei der über Bedarfe aufgeklärt wird und Einstiegsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Unsere berufsbildenden Schulen in Thüringen brauchen den Nachwuchs, um zukunftsfähig zu bleiben und ich freue mich über das rege Interesse.“

Für die Veranstaltung stehen rund 100 Plätze zur Verfügung. Etwa die Hälfte der Plätze ist schon belegt. Eine formlose Vorabanmeldung per Mail an info@erste-reihe-thueringen.de ist erforderlich. Die Zugangsdaten werden daraufhin übermittelt. Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Referentinnen und Referenten im Einzelnen:
Herr Euchler (Studienseminar Erfurt): Beratung zu den verschiedenen Wegen, die in das Berufsschullehramt führen.
Herr Meier (Studienseminar Erfurt): Beratung zu Fragen des Ablaufs der Ausbildung am Studienseminar
N.N. (Th. Ministerium für Bildung, Jugend und Sport): Beratung zu Fragen der Festlegung der Ausbildungsfächer
Herr Dr. Porges (Th. Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien): Beratung zu Fragen der Anmeldung zu Nachqualifizierung
N.N. (Staatliches Schulamt Mittelthüringen): Erstinformationen zu personalrechtlichen Fragestellungen
Herr Gehlhaar (Staatliches Berufsschulzentrum Gotha West, Lehrer in Ausbildung für Druck- und Medientechnik sowie Informatik). Beratung zu Fragen der Ausbildung und des Berufsalltags als Lehrer

Hintergrund:

Im Freistaat Thüringen gibt es 37 staatliche berufsbildende Schulen. Das Angebot an Ausbildungsberufen ist groß und vielfältig. Neben der klassischen Berufsausbildung, die als duale Ausbildung die Lernorte Berufsschule und Ausbildungsbetrieb verbindet, gibt es auch andere Schulformen an den berufsbildenden Schulen, wie z.B. die Fachschule, das berufliche Gymnasium oder die Berufsfachschule. Den Unterricht an den berufsbildenden Schulen erteilen Berufsschullehrer in den verschiedenen beruflichen Fachrichtungen. Zum großen Teil haben die Berufsschullehrer vor dem Lehrerstudium einen Beruf erlernt und häufig auch in diesem Beruf gearbeitet. Viele von ihnen sind nach einem universitären Studium als Seiteneinsteiger in den Schuldienst eingetreten. Seiteneinsteigende kommen nach Regelschulen zum überwiegenden Teil an berufsbildenden Schulen in Thüringen zum Einsatz.

In den kommenden sieben Jahren (bis 2028) gehen mindestens 1.250 Lehrerinnen und Lehrer der berufsbildenden Schulen in Thüringen in den Ruhestand.

Weitere Infos unter: www.erste-reihe-thueringen.de/berufsschullehramt

Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 24. März 2021

Lehrergewinnungskampagne wirbt mit neuer Motivedition auf Thüringer Bussen um Lehrkräfte für den ländlichen Raum

Auf acht Bussen wirbt die Lehrergewinnungskampagne des Freistaats ab sofort für den Lehrerberuf im ländlichen Raum. Die Busse sind mit drei neuen Werbemotiven der Kampagne beklebt. Bildungsminister Helmut Holter nahm an der Jungfernfahrt der Linienbusse am Stausee Hohenfelden am Mittwoch, 24. März 2021, teil und griff dabei selbst symbolisch zum Steuer. Minister Holter: „Thüringen hat mehr zu bieten als die großen Städte. In den ländlichen Regionen warten auf die Lehrkräfte großartige Schulen, eine oftmals sehr gute Ausstattung, engagierte Kollegien und wissbegierigen Schülerinnen und Schülern, idyllische Landschaften und viel Raum für Selbstverwirklichung. Diese guten Aussichten fahren nun sprichwörtlich mit dem Bus durchs Land.“

Im Rahmen der symbolischen Busübergabe durch die Geschäftsführung der SD VerkehrsMedien Thüringen an den Bildungsminister, waren Busse mit den verschiedenen Kampagnenmotiven zu sehen. Für zunächst sechs Monate sind die Busse sowohl im städtischen Raum als auch auf Überland-Verbindungen um Erfurt, Weimar, Jena und Arnstadt rund 14 Stunden täglich im Einsatz und das für durchschnittlich 25 Tage pro Monat. Der Einsatz der Busse erfolgt rollierend auf unterschiedlichen Stadt- und Überland-Routen.

Die Motivreihe zum Landgang basiert auf der kampagnencharakteristischen fiktiven Darstellung einer Thüringer Lehrkraft in einer kreativen Welt und mündet in Aufnahmen besonderer Orte im ländlichen Raum. Abgebildet sind in dieser ersten Motivreihe die Saaleschleife, die Ziemestalbrücke und der Schieferbruch bei Lehesten. Dazu kommt eine Botschaft, die beide Welten verbindet und den Beruf auf dem Land zur Lebensvision macht. Zu sehen gibt es die neuen Landgang-Motive ab Ende März auch auf unterschiedlichen Großflächenplakaten im Großraum von Altenburg, Arnstadt, Apolda, Bad Langensalza, Bleicherode, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Ilmenau, Jena, Leinefelde-Worbis, Meiningen und Mühlhausen.

Minister Helmut Holter: „Der bundesweite Lehrermangel zeigt sich nach wie vor besonders deutlich im ländlichen Raum und in Grenzregionen zu anderen Bundesländern. Wir wollen die Kampagne zur Lehrergewinnung deshalb in diesem Jahr nutzen, um Potentiale gerade abseits der Städtelinie entlang der A4 noch stärker in den Blick zu nehmen und dabei auch die hohen Bedarfe im Berufsbildenden Bereich abbilden. In der Krise zeigt sich einmal mehr, welche Höchstleistungen unsere Lehrerinnen und Lehrer vollbringen. Wir dürfen deshalb in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, für das Berufsbild zu werben und uns um jede einzelne qualifizierte Lehrkraft für Thüringen zu bemühen.“ Aktuell können sich Lehrerinnen und Lehrer für mehr als 170 ausgeschriebene Stellen im ländlichen Raum bewerben. Bedarf besteht dabei in fast allen Fachbereichen.

Hintergrund:

Seit 2019 wirbt der Freistaat Thüringen mit der Personalmarketingkampagne aktiv für den Lehrerberuf. Etwa 180 Einzelmaßnahmen konnten seit dem Kampagnenstart realisiert werden. Die Maßnahmen reichten von Anzeigenschaltungen zur Berufsorientierung in Fachzeitschriften und Berufswahlmagazinen sowie Informationsveranstaltungen mit Thüringer Lehrkräften, über Schulportraits zur Bewerbung schwer zu besetzender Stellen bis hin zu gezielten Social-Media-Formaten, wie einem Instagram-Takeover mit einer FundaMINT-Stipendiatin und Lehramtsstudentin für Mathe/Chemie.

Plakatmotive und Bilder vom Kampagnenstart finden Sie unter

https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021-03-24_kampagne_bus.zip (ZIP, 19 MB)

Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 21. Februar 2021

Lehrkräfte-Einstellungen in Thüringen weiter auf hohem Niveau / Quote der Seiteneinsteigenden unter den Neueinstellungen steigt an

Zwischen dem 24. August 2020 und dem 19. Februar 2021 wurden in den fünf Staatlichen Schulämtern insgesamt 469 unbefristete Einstellungen von Lehrerinnen und Lehrern vollzogen. Bei 105 davon handelt es sich um Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Damit erhöht sich der Anteil der Seiteneinsteigenden unter den Neueinstellungen von zuletzt 15,8 Prozent auf rund 22 Prozent. Nicht eingerechnet sind zahlreiche befristete Einstellungen sowie bereits namentlich untersetzte, das heißt, unmittelbar bevorstehende, aber noch nicht vollzogene Neueinstellungen.

Vor dem Hintergrund der bundesweit angespannten Lehrkräfteversorgung und einem insgesamt abnehmenden Lehrkörper zeigen die Einstellungszahlen, dass Thüringen bei der Lehrkräftegewinnung große Erfolge verzeichnet, aber auch, dass gut qualifizierte Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger unverzichtbar geworden sind. Dazu Bildungsminister Helmut Holter: „Es ist unseren Mitarbeitenden der Staatlichen Schulämter gelungen, trotz schwierigster Umstände und großer zusätzlicher Herausforderungen im Schulbereich, die Einstellungen auf hohem Niveau fortzuführen. Dafür gilt Ihnen mein Respekt und mein außerordentlicher Dank. Ich verbuche das auch als Erfolg unserer Lehrergewinnungskampagne, die seit zwei Jahren so aktiv wie nie um Nachwuchs-Lehrkräfte wirbt: Und zwar auf allen Kanälen: digital wie analog, regional und überregional, bei Schülerinnen und Schülern genau wie bei potentiellen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, die vielleicht noch unschlüssig sind, ob sie in Thüringen den Schuldienst antreten möchten.“

Und weiter: „Mit dem bevorstehenden Wechsel zu einer hochmodernen Bewerberverwaltungssoftware werden wir auch endlich zu einer Entlastung beider Seiten kommen: Die Bewerberinnen und Bewerber werden den Weg in den Schuldienst intuitiver finden, die Kommunikation wird verbessert und die Schulämter werden bei dieser wichtigen Aufgabe entlastet und mit zeitgemäßen Tools unterstützt. Es wurden nie mehr Lehrkräfte eingestellt als unter rot-rot-grün. Und ich kann noch einmal sagen: Wir können es uns nicht leisten, hier nachzulassen. Die Kampagne zur Lehrergewinnung wird in diesem Jahr den ländlichen Raum in den Fokus rücken und dabei auch die hohen Bedarfe im Berufsbildenden Bereich abbilden. Unser Ziel bleibt eine vollständige Unterrichtsabdeckung und ausreichend Fachunterricht. Die Realität sieht leider oft anders aus. Dem Mangel im ländlichen Raum und in den Grenzgebieten zu anderen Ländern müssen wir gemeinsam weiter mit großen Anstrengungen begegnen. Dafür brauchen wir auch jeden qualifizierten Seiteneinsteiger und jede engagierte Seiteneinsteigerin.“

Die Zahlen im Einzelnen:

Neueinstellungen nach Schulämtern 2020 / 2021

Davon Seiteneinsteigende

Mittelthüringen

100

7 (7%)

Nordthüringen

97

23 (24%)

Ostthüringen

102

26 (25%)

Südthüringen

74

26 (35%)

Westthüringen

96

23 (24%)

Vom 24.8.20 bis 19.2.21 realisierte Einstellungen

469

105 (22%)

Hintergrund:

Seit dem Haushaltsjahr 2018 können alle durch das Ausscheiden von Beschäftigten aus dem aktiven Dienst frei werdenden Stellen wieder besetzt werden. 2019 kamen erstmalig weitere 287 Stellen hinzu, die durch die Verschiebung der Abbauverpflichtung in 2019 ebenfalls durch Neueinstellung zu besetzen waren. Auch die ursprünglich für 2020 geplante Abbauverpflichtung wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, so dass auch 2020 massiv eingestellt werden konnte.

Insgesamt bedeutet das mehr als eine Verdopplung der realisierten und zu realisierenden Neueinstellungen von landesweit ca. 500 im Kalenderjahr 2017 auf bis zu 1.200 / jährlich seit 2019. Durch Eintritte in den Ruhestand und steigende Schülerzahlen ergibt sich in den kommenden Jahren ein anhaltend hoher Nachbesetzungsbedarf. Laut KMK-Prognose* muss für übergreifende Lehrämter des Primarbereichs und aller oder einzelner Schularten des Sekundarbereichs I in Deutschland mit einer recht knappen Bewerberlage gerechnet werden. Jährlich bleiben durchschnittlich 140 Stellen unbesetzt.

*Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2019 – 2030 – Zusammengefasste Modellrechnungen der Länder, S. 17:

www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Statistik/Dokumentationen/Dok_221_Bericht_LEB_LEA_2019.pdf

Gemeinsame Medieninformation des
Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien und Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 4. Dezember 2020

Thüringer Lehrergewinnungskampagne und Lehrerfortbildungsinstitut ThILLM starten Podcast-Reihe zum Distanzlernen mit digitalen Medien

Das Lehrerfortbildungsinstitut ThILLM hat in Zusammenarbeit mit der Lehrergewinnungskampagne des Freistaats eine Podcast-Reihe erarbeitet, die sich Fragen rund um das Distanzlernen und digitale Medien widmet und ab heute im Thüringer Schulportal und auf allen gängigen Streaming-Plattformen abrufbar ist. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Themenschwerpunkte rund um die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das schulische Lernen. In den zehn Folgen geht es um die Veränderung von Schule durch den Wechsel aus digitalen und analogen Lehr- und Lernprozessen, die Beziehungsgestaltung in der Distanz und auch die Frage, wie Schule gestärkt aus der Krise hervorgehen kann. Den Auftakt macht das Thema „Datenschutz im Kontext Schule“. Als Gesprächsgast konnte der Thüringer Datenschutzbeauftragte Dr. Lutz Hasse gewonnen werden. Gemeinsam mit dem Moderator Dr. Andreas Jantowski, Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, werden praktische Fragen rund um das Thema Datenschutz im Kontext Schule diskutiert.

Die Reihe entstand in Zusammenarbeit mit der Lehrergewinnungskampagne des Freistaats mit dem Ziel, auch Lehrkräfte und am Schuldienst Interessierte über die Ländergrenzen hinweg durch die Podcasts zu erreichen und auf die Einstellungsmöglichkeiten im Freistaat hinzuweisen. Vor allem aber sollen mit dem Podcast die bereits im Schuldienst tätigen Lehrerinnen und Lehrer angesprochen werden, die die Digitalisierung des schulischen Lernens tagtäglich mitgestalten. Die Zuhörenden erwartet in den verschiedenen Podcast-Folgen ein abwechslungsreicher Mix aus technischen, didaktischen und methodischen Hinweisen und konkreten Anregungen zur Unterrichtsgestaltung.

Dazu Moderator Dr. Andreas Jantowski, der die Fortbildung des pädagogischen Personals in Thüringen verantwortet: „Ich freue mich auf die ganz unterschiedlichen Interviewpartner, die vor dem Hintergrund ihrer ganz individuellen Erfahrungen mit der Pandemie über die digitalen Herausforderungen für Schule, das richtige Verhältnis von Präsenzunterricht und häuslichem Lernen und Trends, die sich aus der Bildungsforschung aber auch aus den Ansprüchen der Gesellschaft unter den Bedingungen der Digitalität für die zukünftige Schulentwicklung ergeben, mit mir sprechen werden.“

Bildungsminister Helmut Holter ergänzt: „Fort- und Weiterbildungen den Pandemiebedingungen anzupassen, war eine wichtige Herausforderung der letzten Wochen und Monate, die mit großer Tatkraft angegangen wurde und jeden einzelnen Tag umgesetzt wird. Ich bin begeistert, wie viele Lehrerinnen und Lehrer seit Beginn der umfassenden Fortbildungsoffensive zur Digitalisierung schon erreicht werden konnten. Die Podcasts sind ein wichtiger Baustein im andauernden Diskurs um die Möglichkeiten und Rechtmäßigkeiten im Einsatz neuer Lehr- und Lernformen.“

Der Podcast ist ab sofort und dann wöchentlich mit neuen Folgen im Schulportal https://www.schulportal-thueringen.de/web/guest/media/detail?tspi=13149 und auf Spotify https://open.spotify.com/show/2LHCfeJ5holLvz875g6g4Z sowie in vielen weiteren Streaming-Portalen abrufbar.

Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Dienstag, 16. Juni 2020

Neue Plakate begleiten Haupteinstellungstermin für Lehrkräfte / Minister Holter: „Wir werden keine Luft an das Thema Lehrergewinnung lassen."

Ab sofort wird mit vier grundlegend überarbeiteten Plakatmotiven im gesamten Freistaat wieder für den Lehrerberuf geworben. Die Plakataktion ist ein wesentlicher Baustein der Thüringer Lehrergewinnungskampagne und begleitet den jährlichen Haupteinstellungstermin. Die Motive zeigen Thüringer Lehrkräfte verschiedener Schularten. Der Fächerbezug steht im Mittelpunkt der neuen Motive, die die Phantasie des Betrachters sofort ansprechen und damit die Faszination für den Lehrerberuf vermitteln. Es werden thüringenweit 50 Plakate, 153 City-Light-Poster in Gera, Weimar, Jena und Erfurt sowie 29 Litfaßsäulen präsentiert.

Neben klassischer Werbung werden die Kampagnenmittel in Höhe von 600.000 Euro in 2020 eingesetzt, um Informationsmöglichkeiten zu verbessern und die internen Prozesse weiter zu optimieren. So steht für den Spätsommer die Freischaltung eines komplett überarbeiteten, medienbruchfreien Karriereportals zur Einstellung in den Thüringer Schuldienst an. Die Testphase läuft bereits. Weitere Schwerpunkte der zweiten Jahreshälfte sind die Bereiche Social Media und die Intensivierung von Maßnahmen zur Bewerbung des ländlichen Raums.

„Der Lehrerberuf stand in den letzten Wochen im Fokus öffentlicher Diskussion. Lehrergewinnung bleibt eine Daueraufgabe, und wir werden nicht nachlassen, uns für die gebührende Wertschätzung der Arbeit unserer Lehrkräfte einzusetzen. Wir werden keine Luft an das Thema Lehrergewinnung lassen, um weiterhin jede frei werdende Stelle zu besetzen. Dabei wird die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern gerade im ländlichen Raum zunehmend schwieriger“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Mit einem großen Bündel aus Maßnahmen wird seit Beginn 2019 für den Lehrerberuf im Freistaat geworben. Etwa 100 Einzelmaßnahmen konnten im letzten Jahr realisiert werden.

Plakatmotive finden Sie unter: https://www.erste-reihe-thueringen.de/assets/pictures/Plakatmotive/TMBJS_Lehrergewinnung_Motive2020.pdf(15 MB)

Medieninformation des
Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Donnerstag, 7. Mai 2020

Thüringer Lehrkräfte beantworten Fragen zu Studium & Beruf bei den virtuellen Hochschulinformationstagen

Am kommenden Samstag, den 9. Mai 2020, stehen von 13 bis 14 Uhr zwei Thüringer Lehrkräfte Studieninteressierten im Rahmen der virtuellen Hochschulinformationstage der Friedrich-Schiller-Universität Jena Rede und Antwort. Frau Amm, passionierte Grundschullehrerin aus Stadtlengsfeld, und Herr Ehrhardt, experimentierfreudiger Physiklehrer aus Erfurt, beantworten im digitalen Raum Fragen zu Lehramtsstudium, Vorbereitungsdienst und Berufsleben als Lehrerin oder Lehrer in Thüringen. Beide haben bereits 2019 im Rahmen der Plakatkampagne bei der Lehrergewinnung im Freistaat mitgewirkt.

„Um den Lehrereinstellungsbedarf der kommenden Jahre bis 2030 decken zu können, ist es wichtig, auch Schülerinnen und Schülern sowie angehende Studierende mit der Lehrergewinnungskampagne zu erreichen. Wir wollen dieser wichtigen Zielgruppe zeigen: Der Freistaat tut etwas für seine Lehrkräfte; Lehrer oder Lehrerin zu sein, ist ein toller Beruf mit viel Verantwortung und Gestaltungsspielraum. Dafür nutzen wir die Hochschulinformationstage und sind froh, dass hierfür gemeinsam neue Wege beschritten und neue Formate ausprobiert werden“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Bei den Hochschulinformationstage der Thüringer Universitäten informieren sich Studieninteressierte des gesamten Bundesgebiets jährlich umfassend zu allen Fragen eines Studiums in Thüringen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung unter: www.erste-reihe-thueringen.de/veranstaltungen

Medieninformation
des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Mittwoch, 15. April 2020

Lehrergewinnung mit voller Intensität weiterführen: Thüringen beauftragt Agenturen

Der Freistaat Thüringen verstärkt seine im vorigen Jahr begonnene Lehrergewinnungskampagne „Erste Reihe Thüringen“. Bildungsminister Helmut Holter hat dazu den Projektvertrag mit einer Bietergemeinschaft aus drei Partneragenturen unterzeichnet. Für das zweite Kampagnenjahr stehen 600.000 Euro zur Verfügung. „Wir wollen die Lehrergewinnungskampagne auch in der Corona-Krise, zwar angepasst, aber nach Möglichkeit mit voller Intensität weiterführen“, sagt Minister Holter. „Unser Ziel ist es weiter, jede freiwerdende Stelle wiederzubesetzen.“

Die Bietergemeinschaft aus der Logoform GmbH (Leipzig), der Secondred Newmedia GmbH (Erfurt) und der Somengo GmbH (Jena) erhielt nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag. Die Bietergemeinschaft konnte sich unter anderem mit einem speziellen Veranstaltungskonzept gegenüber den Mitbewerberinnen und Mitbewerbern durchsetzen. Ziel der Konzeptaufgabe im Zuge des Ausschreibungsverfahrens war es, Formate und Maßnahmen zu entwickeln, die insbesondere Lehramtsanwärterinnen und -anwärter mit Schulen im ländlichen Raum in Kontakt bringen. Dazu Bildungsminister Helmut Holter: „Der bundesweite Lehrermangel zeigt sich nach wie vor besonders deutlich im ländlichen Raum und in Grenzgebieten zu anderen Bundesländern. Wir wollen die Verstetigung der Kampagne deshalb auch nutzen, um Potentiale gerade abseits der Städtelinie entlang der A4 noch stärker zu heben. Themen, die vor der Pandemie bestanden haben, werden uns im Eiltempo auch danach wieder einholen. Deshalb dürfen wir bei unseren Aktivitäten zur Absicherung des Unterrichts jetzt nicht nachlassen. In der Krise zeigt sich noch einmal deutlich, welche Höchstleistung unsere Lehrerinnen und Lehrer tagtäglich vollbringen. Wir haben mit der Lehrergewinnungskampagne 2019 viel erreicht und es ist uns wichtig, dieses Engagement fortzusetzen. Wir freuen uns deshalb sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

Mit Unterzeichnung des Projektvertrags durch Bildungsminister Helmut Holter und die Bietergemeinschaft verstärkt sich das Projektteam der Kampagne merklich. Kompetenzen werden in Zukunft noch besser verteilt. Für die visuelle Kommunikation, das kreative Konzept und den ganzheitlichen Markenauftritt bleibt die Logoform GmbH verantwortlich. Die Somengo GmbH wird in Zukunft die Social-Media-Strategie der Kampagne vorantreiben. Die Secondred Newmedia GmbH bietet als Digitalagentur die notwendige Expertise für die technische Fortentwicklungen der Kampagnenwebseite, die Entwicklung eines Chat-Bots sowie die geplante vollständige Digitalisierung des Einstellungsverfahrens für den Thüringer Schuldienst (voraussichtlich: Spätsommer 2020) inklusive Einbindung in das zentrale Stellenportal des Freistaats Thüringen.

Hintergrund:

Im Jahr 2019 konnte mit 1.137 vollzogenen Neueinstellungen von Lehrerinnen und Lehrern ein Rekordwert erzielt werden. Dabei wird die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern immer aufwendiger. Das betrifft vor allem den ländlichen Raum, die mathematisch-naturwissenschaftlichen und künstlerisch-musischen Fächer. Um dem gestiegenen Einstellungsbedarf Rechnung zu tragen, startete der Freistaat Thüringen im Jahr 2019 eine Lehrergewinnungskampagne. Diese fußt auf einem ganzheitlichen Ansatz, der neben der Erhöhung der Einstellungszahlen und der Anpassung der Rahmenbedingungen auch die Professionalisierung des Personalmarketings für Lehrkräfte vorsieht. Zu den wesentlichen Maßnahmen der vergangenen Jahre, um den Schuldienst im Freistaat Thüringen für junge Lehrkräfte attraktiver zu machen, gehören die Wiedereinführung der Verbeamtung, die Besoldungserhöhung für Regelschullehrkräfte und die Öffnung des Seiteneinstiegs für allgemeinbildende Schulen. Im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne wurden im vergangenen Jahr zusätzlich umfangreiche Marketingmaßnahmen gestartet. Dazu gehörten neben Plakatkampagnen und Online-Werbeaktionen auch der Besuch einschlägiger Job- und Hochschulmessen sowie der Aufbau eines zentralen Informationsportals unter:
www.erste-reihe-thueringen.de

Fotohinweis:
von links nach rechts: Helmut Holter (Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport), André Schmidt (Geschäftsführer Somengo GmbH, Jena), René Linz (Geschäftsführer SECONDRED Newmedia GmbH, Erfurt), Oliver Steinert (Geschäftsführer Logoform GmbH, Leipzig). Bitte geben Sie bei Verwendung als Bildquelle an:

Foto: TMBJS/Somengo GmbH/SECONDRED Newmedia GmbH/Logoform GmbH

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Medieninformation
des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Mittwoch, 1. April 2020

Bildungsministerium startet neues Veranstaltungsformat im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne

Am Donnerstag, 2. April 2020, findet im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne des Freistaats Thüringen erstmalig eine Veranstaltung im digitalen Raum statt. In einem Online-Vortrag mit Praxisbezug beleuchtet der Wiener Hochschulprofessor für technologiegestütztes Lernen Prof. Dr. Thomas Strasser Mythen und (Halb)Wahrheiten in Bezug auf das Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Der Vortrag wird geleitet von der Frage, ob und wie die Krise auch eine Chance für die Medienbildung sein kann.

Nach den neuen Erfahrungen mit der Umstellung des Unterrichts auf rein digitale Formate seit den Schulschließungen am 17. März 2020, soll auch ein Zwischenfazit gezogen und in einen größeren Kontext gestellt werden: Worauf kommt es beim Lernen mit digitalen Medien – gerade in Zeiten wie diesen – an? Was braucht es nicht, und wohin geht die Reise? Im Anschluss an den Vortrag können Lehrerinnen und Lehrer Rückfragen an den Dozenten stellen, der umfängliche Erfahrung aus der Lehrkräfteaus- und -fortbildung und der eLearning-Beratung von internationalen Bildungseinrichtungenmitbringt.

„Wir alle haben in den vergangenen Wochen wichtige Schritte auf dem Weg hin zur digitalen Schule gemacht. Mein besonderer Dank gilt hierbei neben den Lehrkräften auch den Eltern, die ihre Kinder beim Lernen zuhause engagiert unterstützen. Auf die Erfahrungswerte sollten wir gemeinsam aufbauen. So können wir immerhin die Krise auch als eine Chance für die Digitalisierung unserer Schulen nutzen“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Diese Veranstaltung wird durchgeführt vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Interessierte Lehrkräfte können sich noch bis Donnerstagmittag anmelden.

Termin: Donnerstag, 2. April 2020, 15.00-16.30 Uhr
Weitere Informationen: www.erste-reihe-thueringen.de/veranstaltungen

Hintergrund:

Um dem gestiegenen Einstellungsbedarf Rechnung zu tragen, startete der Freistaat Thüringen im Jahr 2019 eine Lehrergewinnungskampagne. Diese fußt auf einem ganzheitlichen Ansatz, der neben der Erhöhung der Einstellungszahlen, aus der Anpassung der Rahmenbedingungen – Wiedereinführung der Verbeamtung, Besoldungserhöhung für Regelschullehrer, Öffnung des Seiteneinstiegs für allgemeinbildende Schulen, Wiedereinsatz von Hortnerinnen und Hortnern mit DDR-Lehrbefähigung an Grundschulen etc. – und der Professionalisierung des Personalmarketings für Lehrkräfte besteht.
Veranstaltungen bildeten auch im vergangenen Jahr eine tragende Säule der Kampagne. So wurden je nach Zielgruppe etwa Veranstaltungen der Berufsorientierung (Academix, Hochschulinformationstage der Universitäten oder die Fachkräftemeile auf dem Thüringentag) begleitet und Formate im Rahmen des Gesundheitsmanagements für bestehende Lehrkräfte realisiert.

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Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 16. Oktober 2019

Lehrergewinnungskampagne auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand der Frankfurter Buchmesse

Von heute bis zum 20. Oktober 2019 findet in Frankfurt am Main mit über 300.000 Besucherinnen und Besuchern erneut die größte Branchenmesse für den Medienmarkt statt. Einen großen Teil der Fachbesucher stellen dabei Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Studierende sowie Referendarinnen und Referendare, die sich u. a. über das Lernen der Zukunft, Bildungsthemen und –technologien informieren. Erstmalig wird in diesem Jahr auch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf der Messe vertreten sein. Im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne präsentiert sich das Ministerium am Thüringer Gemeinschaftsstand in Halle 3.1 (F64 + F65).

Bildungsminister Helmut Holter betont: „Der direkte Kontakt mit potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern und am Seiteneinstieg Interessierten ist eine wichtige Säule unserer Lehrergewinnungskampagne. Gerade auch für Studierende kurz vor dem Vorbereitungsdienst bietet die Präsentation am Thüringer Gemeinschaftstand einen umfassenden Einblick in das Bildungsland Thüringen. Es lohnt sich, nach Thüringen zu kommen. Unsere Schulen bieten Lehrkräften viel Entfaltungsspielraum, die Dichte kultureller Einrichtungen ist sehr hoch und vom Altenburger Land bis zum Wartburgkreis ist es einfach ein wunderschöner Freistaat.“

Für fachliche Beratungsmöglichkeiten werden auch Mitarbeitende der Staatlichen Schulämter am Messestand sein.

Realisiert und organisiert wird der Gemeinschaftsstand vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft unter Beteiligung der Landesentwicklungsgesellschaft. Am 16.10.2019 ab 17 Uhr findet die traditionelle Thüringer Lounge statt. Zum Abschluss des ersten Messetages sind auch interessierte Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 6. September 2019

Versand von Schul-Kits zum Lehrerberuf an alle Thüringer Schulen

Am heutigen Tag beginnt der Versand von rund 1000 Schul-Kits zum Lehrerberuf an alle Schulen in Thüringen. In den Infopaketen enthalten sind Materialien, die Pädagoginnen und Pädagogen einerseits über ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten und Angebote im Rahmen der Kampagne informieren. Andererseits versteht sich die Versandaktion als ein Angebot für Lehrkräfte, mit den Schülerinnen und Schülern über den Beruf ins Gespräch zu kommen. Zur Unterstützung können sie im Rahmen der Kampagne beispielsweise Flyer anfordern, um anhand der Lehrkräftebedarfsprognosen unterschiedliche Studienangebote mit Schülerinnen und Schülern zu besprechen.

„Die Stundentafel ist so vielfältig, dass jede und jeder, der Lust hat, ein Lehramtsstudium aufzunehmen, etwas für sich finden wird. Gerade bei der Berufsorientierung sind wir auf die Mitwirkung unserer Lehrkräfte als Multiplikatoren angewiesen. Sie sind am dichtesten an der Zielgruppe, kennen daher das Potential ihrer Schülerinnen und Schüler und können so konkret für ein Lehramtsstudium motivieren. Wir müssen den Lehrerberuf mit all seinen Facetten zurück in das Bewusstsein junger Menschen bringen. Thüringen wird in den nächsten zehn Jahren so viele Lehrkräfte einstellen wie noch nie. Nur durch kontinuierliche Information und Aufklärung und eine gleichzeitige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte können wir dem Lehrermangel und auch demographischen Faktoren begegnen“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Die Lehrergewinnungskampagne des Freistaats Thüringen läuft seit Beginn des Jahres 2019 und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der einerseits auf klassischer Werbung, andererseits auf der Optimierung der Informationsmöglichkeiten und nicht zuletzt auf der Anpassung interner Prozesse basiert. Die Ausweitung der Angebote zur Berufsorientierung wird auch bei der Fortführung der Kampagne 2020 einen Schwerpunkt bilden. Die Materialien aus dem Schul-Kit sind online einsehbar unter www.erste-reihe-thueringen.de/schulkitund können dort in ausreichender Stückzahl bezogen werden.

Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 30. August 2019

Gesundheitsmanagement für Lehrkräfte - Veranstaltungsreihe im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne startet

In der kommenden Woche startet eine Veranstaltungsreihe zu Mental-Balance und richtigem Stimmeinsatz im Klassenzimmer im Rahmen der Personalmarketingkampagne für Lehrkräfte. In den drei Nachmittags-Workshops in Erfurt, Jena und Gera sollen Techniken zu Entspannung, Achtsamkeit sowie der richtige Einsatz der Stimme vermittelt und trainiert werden.

„Gesundheit ist unser höchstes Gut und die Stimme in Sprechberufen tagtäglich im Einsatz. Das verlangt unseren Lehrerinnen und Lehrern einiges ab. Deshalb freue ich mich, dass wir im Rahmen der Lehrergewinnungskampagne auch ein Angebot zur Gesundheits- und Stimmprävention realisieren können. Auch für die Vernetzung der Lehrkräfte untereinander und den Erfahrungsaustausch soll im Rahmen der Veranstaltungen Gelegenheit bestehen. Die Veranstaltungen sind ein Teil des ganzheitlichen Ansatzes, den wir mit der Kampagne verfolgen.“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Die Workshops richten sich an Lehrerinnen und Lehrer staatlicher und freier Schulen, an Lehramtsanwärterinnen und -anwärter sowie Studierende der höheren Fachsemester.

Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich. Die Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien realisiert.

Termine:

Dienstag, 3.9.2019, 14:30-18:30 Uhr: Mental-Balance-Training für Lehrkräfte

Erfurt: Kreativtankstelle, Veilchenstraße 32, 99092 Erfurt

Mittwoch, 4.9.2019, 14:30-18:30 Uhr: Sei stimmig! Stimme & Stimmung im Klassenzimmer

Jena: Holz & Hygge, Unterlauengasse 2, 07743 Jena

Dienstag, 17.9.2019, 14:30-18:30 Uhr: Mental-Balance-Training für Lehrkräfte

Gera: Café Mittendrin, Laasener Str. 6, 07545 Gera

Hintergrund:

Thüringen wirbt seit Beginn des Jahres mit einer Personalgewinnungskampagne für den Lehrerberuf. Nach einer ersten Plakatwelle im Juni 2019 waren im August 2019 vier neue Motive auf Großflächenplakaten, Litfaßsäulen und in digitalen Kanälen zu sehen. Die Plakatmotive bringen Anerkennung und Wertschätzung für die vielfältigen Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern zum Ausdruck. Sie zeigen zugleich auch die Gestaltungsmöglichkeiten, die der Lehrerberuf bietet. Mit dem Logo „Erste Reihe“ wird sinnbildlich auf die überaus verantwortungsvolle Position von Lehrerinnen und Lehrern hingewiesen.

Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 27. Juni 2019

Lehrergewinnungskampagne präsentiert sich auf der Fachkräftemeile des Thüringentags / Bildungsminister Holter: „Wir brauchen eine Willkommenskultur für Lehrerinnen und Lehrer.“

Am morgigen Freitag öffnet der 17. Thüringentag in Sömmerda seine Pforten. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wird in diesem Jahr mit einem Stand zur Lehrergewinnungskampagne auf der Fachkräftemeile „Thüringer Talente“ vertreten sein. Kolleginnen und Kollegen der Staatlichen Schulämter unterstützen mit ihrer fachlichen Expertise.

„Lehrerausbildung, Fachkräftegewinnung und Berufsorientierung sind für uns Kernthemen. Mit unserem Stand zur Lehrergewinnungskampagne auf dem Thüringentag wollen wir die Gelegenheit nutzen, Schülerinnen und Schüler für den Lehrerberuf zu begeistern und mit Lehramtsstudierenden, Lehrkräften sowie mit potentiellen Seiteneinsteigern ins Gespräch zu kommen. Thüringen hat viele Talente und Potenziale. Deshalb ist es mir wichtig, am Samstag selbst vor Ort zu sein, um für den Thüringer Schuldienst zu werben. Wir brauchen eine Willkommenskultur für Lehrerinnen und Lehrer“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Die Fachkräftemeile steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bildungsland Thüringen“. Zahlreiche Arbeitgeber aus der Region präsentieren sich dort. Thüringen wirbt seit einigen Wochen mit einer Personalgewinnungskampagne für den Lehrerberuf. Mit dem Informationsangebot vor Ort sowie mit dem im Aufbau befindlichen Informations- und Karriereportal www.erste-reihe-thueringen.de möchte das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in direkten Kontakt mit Interessierten treten sowie Wertschätzung und Anerkennung für die vielfältigen Aufgaben der Pädagoginnen und Pädagogen zum Ausdruck bringen.

Freitag, 28. Juni 2019

9-18 Uhr – Infostand der Lehrergewinnungskampagne auf der Fachkräftemeile „Thüringer Talente“

Samstag, 29. Juni 2019

10-18 Uhr – Infostand der Lehrergewinnungskampagne auf der Fachkräftemeile „Thüringer Talente“, von 10-11 Uhr mit Bildungsminister Helmut Holter

11-12 Uhr –Bildungsminister Helmut Holter am Stand der Thüringer Landesregierung auf der Meile „Thüringen diskutiert“

Sonntag, 30. Juni 2019

10-14 Uhr – Infostand der Lehrergewinnungskampagne auf der Fachkräftemeile „Thüringer Talente“

Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 10. Juni 2019

Lehrergewinnungskampagne startet mit Großflächenplakaten und digitalen Anzeigen in die zweite Phase.
Parallel zur Kampagne wird ein Karriereportal aufgebaut.

Die Lehrergewinnungskampagne des Freistaats Thüringen startet am Dienstag, 11. Juni, in ihre zweite Phase. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit der Teilnahme an Veranstaltungen wie den Hochschulinformationstagen folgen nun über 150 Großplakate, die zunächst schwerpunktmäßig an den Universitätsstandorten Erfurt und Jena zu sehen sein werden. Zeitgleich startet eine digitale Anzeigenschaltung (In-App-Werbung) mit der Lehramtsanwärter und -studierende im gesamten Bundesgebiet erreicht werden.

„Die Plakatmotive bringen Anerkennung und Wertschätzung für die vielfältigen Aufgaben unserer Lehrkräfte zum Ausdruck. Sie zeigen zugleich auch die Gestaltungsmöglichkeiten, die der Lehrerberuf bietet. In vielen Diskussionsrunden habe ich immer wieder gehört: Lehrersein ist Beruf und Berufung gleichermaßen. Diese Botschaft vermitteln unsere Plakate auf sympathische Art und Weise“, so Bildungsminister Helmut Holter.

Zunächst werben eine Grundschullehrerin aus Greußen, eine Biologielehrerin aus Nordhausen und ein Astronomielehrer aus Eisenach als Botschafter für das Bildungsland Thüringen. Im Laufe des Sommers folgen weitere Motive mit Lehrerinnen und Lehrern aus Thüringen.

Minister Holter weiter: „Wir werden in diesem Jahr nicht nur die rund 900 Lehrkräfte ersetzen, die in den Ruhestand gehen, sondern 300 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Um alle 1.200 Stellen auch wirklich besetzen zu können, ziehen wir alle Register. Die Lehrergewinnungskampagne ist dabei ein wichtiger Baustein. Parallel wird im Internet ein Karriereportal aufgebaut, mit dem wir das Bewerbungsverfahren weiter vereinfachen und beschleunigen.“

Der Aufbau des Karriereportals erfolgt in Zusammenarbeit mit der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF). Dabei werden zukünftig alle zu besetzenden Stellen automatisch aufbereitet, in das Stellenportal der ThAFF übertragen und auf der Karrierewebseite für den Thüringer Schuldienst www.erste-reihe-thueringen.de beworben. Dazu werden derzeit letzte offene datenschutzrechtliche Fragen geklärt.

Medieninformation
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erfurt, 28. Mai 2019

„Ohne Lehrer läufts nicht!“ - Team-Bildung startet mit 150 Läufern und prominenter Unterstützung durch Tino Edelmann

Zum 11. Thüringer Unternehmenslauf RUN startet am 5. Juni in Erfurt ein Team aus 150 Läuferinnen und Läufern, das sich aus Lehrkräften, Pädagoginnen und Pädagogen und Mitarbeitern der Bildungsverwaltung zusammensetzt. „Es geht uns darum, gemeinsam für das Lehrerwerden in Thüringen zu werben. Lehrinnen und Lehrer vollbringen tagtäglich Höchstleistungen. Mit dem Team Bildung wollen wir das Gemeinschaftsgefühl stärken und unsere Wertschätzung zeigen. Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr vor Ort sein kann, um mitzufiebern und unsere Teilnehmenden persönlich zu begrüßen“, erklärt Minister Holter im Vorfeld.

Die Teilnahme am Lauf ist eine Maßnahme der im letzten Monat gestarteten Lehrergewinnungskampagne für den Freistaat Thüringen. Die Läuferinnen und Läufer tragen T-Shirts mit dem Schriftzug „Sei Welterklärer und Lieblingslehrer“.

Prominente Unterstützung bekommt das Team durch Tino Edelmann. Der bis 2016 aktive Nordische Kombinierer konnte neun Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Mittlerweile konzentriert er sich auf sein Lehramtsstudium der Fächer Sport und Musik für Regelschulen.

„Als passionierter Sportler und angehender Lehrer freue ich mich darauf, das Team Bildung zu verstärken. Der Lehrerberuf ist einer der schönsten Berufe, den die Gesellschaft zu bieten hat. Mir persönlich gibt er die Möglichkeit, meine Hobbys zum Beruf zu machen.“

Zum Hintergrund:

Zur Durchführung der Lehrergewinnungskampagne für den Freistaat Thüringen stehen im Landeshaushalt 2019 Finanzmittel in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund des Auftragsvolumens erfolgt die Ausschreibung im europaweiten Verfahren. Den Zuschlag erhielt im Januar 2019 die Logoform GmbH mit Sitz in Leipzig und Braunschweig.

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