Erhardt

Die Welt zu verstehen muss Spaß machen

Ein Lehrer wie man ihn sich wünscht: Johannes Ehrhardt versteht es, MINT spannend und greifbar für alle zu unterrichten.

Mit Liebe zum Fach — Beruf und Berufung als MINT-Lehrer

Johannes Ehrhardt unterrichtet Mathe, Physik und Astronomie aus Leidenschaft. Sein Beruf ist für ihn mehr als nur ein Job. Auf Instagram stellt er regelmäßig naturwissenschaftliche Alltagsphänomene vor, um die Neugier bei seinen Schülerinnen und Schülern zu wecken. „Die Welt zu erklären und sie zu verstehen, muss Spaß machen. Das versuche ich an meine Schülerinnen und Schüler weiterzugeben“, erklärt er im Interview.

Sprechblase

Herr Ehrhardt, wieso sind Sie Lehrer geworden?

Lehrer ist mein Traumberuf. Nach dem Abi hatte ich erstmal überhaupt keinen Plan. Die Vielfalt der Möglichkeiten war schier endlos. Physiker, Ingenieur, Lehrer, sogar Zahnmediziner stand zur Auswahl. Am Ende fiel die Entscheidung für den Lehrerberuf, weil ich meine Schulzeit einfach so schön fand. Und jetzt kann ich sagen: In der ersten Reihe als Lehrer zu stehen, ist noch schöner als Schüler zu sein. Ich habe die Entscheidung keinen einzigen Moment bereut.

Was ist denn so toll am Lehrersein?

Der Beruf ist so vielfältig, und viel mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht. Man ist nicht einfach nur Lehrer. Man ist Manager, Moderator, Entertainer, Komiker, Wissenschaftler, Welterklärer und natürlich auch Angstbesieger. So viele Berufe in einem Beruf. Jeder Tag ist anders. Das ist Weltklasse. Langeweile ausgeschlossen.

Warum genau diese Fächer?

Ich sage, Mathe muss fetzen, Physik muss knallen und Astronomie ist einfach nur romantisch. Ich liebe meine Fächer. Wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, kann ich die Naturwissenschaften gar nicht übersehen. Ich freue mich über jedes Phänomen, das ich meinen Schülerinnen und Schülern zeigen kann. Deshalb poste ich regelmäßig auf Instagram. Einfach mal reinschauen unter #physikererklärtdiewelt.

“Einfach mal reinschauen
unter #physikererklärtdiewelt.”
Schooling parts Physik

Warum sollten mehr junge Menschen Lehrer*in werden?

Lehrer*innen sind unsere Zukunft. In den nächsten zehn Jahren gehen sehr viele Kolleginnen und Kollegen in Rente. Unsere Kinder brauchen aber weiter Bildung, Freude am Lernen und vor allem Vorbilder. In der Schule wird der Grundstein zur Lösung der großen Probleme unserer Zeit gelegt: Klima, Umweltschutz, Frieden, Demokratie… Als Lehrer*in ist man Weltgestalter*in in der allerersten Reihe.

Was spricht für die Arbeit als Lehrer*in in Thüringen?

Der Beruf bietet mit Verbeamtung und gutem Gehalt natürlich viel Sicherheit. Thüringen ist aber auch einfach ein sehr schönes Bundesland. Wir haben den Rennsteig zum Wandern, tolle Radwege, viel Geschichte, Burgen und Museen. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Hier fühle ich mich wohl, hier will ich bleiben.

Wie motivieren Sie Ihre Schülerinnen und Schüler?

Ich finde es hilfreich, breitgefächert an die Themen heranzugehen und dabei unterschiedliche Interessen aufzugreifen. Beispielsweise ist doch auch die „Physik des Haare föhnens“ und die „Physik des Glätteisens“ interessant.

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